Ist das schon Strategie, oder sind wir zu spät?

Da fängt man ein Thema an und stellt am Ende fest, das haben wir ja beiden ganz anders gesehen und vorgehabt zu sprechen. Aber gut, man kann die Richtung jederzeit anpassen und dann ein Thema nochmal neu betrachten. Es ist nicht wie beim Hausbau, wir reißen hier keine Wände ein, wir stellen nur um. Ist man aber schon ohne Regeln gestartet ist das Einführen von Regeln, oder wie einige Anwender sagen würden, Verbote kein leichtes Unterfangen für die Anwender. Hilft dort eine neue Strategie, oder besser: Nehmen wir eine:n neuen Trainer:in ?
Darüber hinaus kommen im Business Intelligence Business immer neue Erkenntnisse hinzu die zumindest von uns mit beachtet werden sollten. Teilweise ändern sich auch ganze Technologien. Gut wenn hier Jemand immer ein Blick auf die technischen und fachlichen Entwicklungen hat.
Hört doch mal rein welche Erfahrungen wir gemacht haben und was fachkundige Experten an Tipps dazu gegeben haben.  
Die bereits bekannten und beliebten 3 Dinge für den Nachhauseweg dürfen aber auch dieses Mal nicht fehlen.  

Die Musik im Intro und Outro stammt aus dem Stück “There It Is” von Kevin MacLeod und steht unter CC BY 3.0 Lizenz
https://freemusicarchive.org/music/Kevin_MacLeod/Funk_Sampler/There_It_Is

00:00:24 Andreas 

So Marcus. Kommen wir doch mal zu dem zu dem wesentlichen. 

00:00:29 Marcus 

Du Andreas, Ich hab die Podcast Folge vom letzten Mal gehört und habe gemerkt du wolltest ihn eine ganz andere Richtung oder irgendwie bist du mit dem BICC Thema angefangen und BI Strategie und ich habe es dann auf die technische Ebene gezogen und ich denke, wir könnten dann heute doch noch mal drauf ansetzen. 

00:00:52 Andreas 

Marcus ist ein total guter Ansatz, aber mir ist in der Zwischenzeit und du weißt, wir haben jetzt schon wieder über eine Woche wo wir uns quasi nicht getroffen haben, es passiert ja so viel im Leben. Ja, in unserem Business leben, das andere lassen wir mal weg, und da ist mir wieder so vieles aufgefallen, dass gerade das Thema Technik wichtig ist, aber auch das Thema Strukturen und ich habe wieder grade aktuell 2 tolle Fälle kundenseitig und der eine ist total spannend. Ich mag ihn mal kurz schildern, so grob und dann kannst du dir überlegen, warum ich BICC gar nicht so schlecht finde. 

00:01:25 Marcus 

Ja ok fang mal an, weil ich hatte, heute nen oder nicht heute die Woche ein ähnliches Phänomen und ich bring mal guck gespannt, wie ich das reinbringen kann. 

00:01:34 Andreas 

Ich bin sehr gespannt ok also Marcus. Stell dir vor, du hast eine Userschar von weltweit ungefähr 2000 – 3000 Usern, denen ist es gestattet, die haben also Power BI im Einsatz als Premium, läuft super, aber nicht immer und jetzt ist es so, die haben ungefähr 200 Arbeitsbereiche oder andere nennen das Workspaces und sie haben das Problem, sie haben ungefähr dazu liegend 500 File Shares, die im Einsatz sind, das heißt, die Daten kommen auch aus ganz vielen Excel Dateien. Das kommt dir bestimmte bekannt vor. Und jetzt ist es so jetzt will man das ein bisschen reglementieren und jetzt kommt die Idee so wie mach ich das denn? Brauche ich Prozesse, Richtlinien, brauch ich regeln wie führe ich diese Experten, die wir da draußen haben und andere Firmen nennen, dass du hast da draußen Champions Deine Leute, die sich mit dem Fachinhalt auskennen, die so ein bisschen technikaffin sind. Aber die sind schon draußen und ich hab das mal so beschrieben. Das war ein Spielfeld, du hast die Gatter aufgemacht und sie sind alle weg. 1-2 sind noch dageblieben und Marcus wie fängst du, wie schaffst du es also anders, besser besserer Ansatz wie schaffst du es, dass du dir jetzt wieder so ein bisschen motivierst im Team zusammenzuarbeiten? Nicht so viel jeder für sich, sondern im Team und was ich auch erreichen möchte oder was der Kunde erreichen möchte, ist zu wissen, was inhaltlich draußen passiert und wer nutzt denn das auch? Also im Sinne von Betrieb, Überwachung, Monitoring als solche Themen. Wie machst du das? Ist das so in etwa dein Fall, den du vielleicht auch hast diese Woche? 

00:03:21 Marcus 

Nee, nee, nee also klar erstmal auf deine Frage geantwortet ist das erste Thema Bestandsaufnahme für mich immer also überhaupt erstmal Überblick gewinnen wen haben wir alles auf dem Spielfeld? Mit was sind für Themen, die da beschäftigt sind, so wie du es auch schon sagst was ist wird eigentlich genutzt? Was kann ich vernachlässigen, was muss ich eigentlich gezielter betrachten? Bei mir war es jetzt der Punkt, weil wir hatten ja oder haben wir auch schon mal das Thema BICC hier genannt gehabt und so als Mischung vielleicht auch Fachabteilungen und IT Abteilung ich war beim Level Up Event dabei und wir hatten in einer Podiumsdiskussion und da kam plötzlich auf wer bringt eigentlich das Thema nach vorne in dem Fall, was mal kurz ERP System genannt und ich merkte plötzlich, wo ich in mich rein hören musste und wir haben immer so diese beiden gegen Player gefühlt einmal die Fachbereiche und einmal die IT, die bisschen konkurrierend sind. Meine These zu der Podiumsdiskussion war auch, dass die durchaus eigene Budgets haben. Aber selber kann ich es gar nicht mal auf der großen Strecke immer sagen, wer so ein Thema anführt. In BI oder den geht es ja zum Teil wirklich um das um den Nutzen, da sage ich eigentlich, da muss die Fachabteilung derjenige sein, der das vorgibt, weil die haben eigentlich die Anforderung, Handlungen aus den Zahlen abzuleiten und deswegen müssen die das Ganze machen und gleichzeitig brauchen sie natürlich oder finde ich meistens hilfreich, wenn man fachkundige Leute in der IT hat, die das Ganze mit unterstützen, die einfach als Beschleuniger agiert. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass diese Ressourcen in irgendeiner Form limitiert sind und du hast es auch schon mal immer wieder angesprochen wir müssen das ganze ja auch irgendwie budgetieren und egal von wem das Budget kommt, man möchte ja wirklich so haben, dass man auch solche Leute ganzheitlich auslasten kann oder sich eben temporär einkauft, das ist auch wieder die andere Optionen, die man ja immer mal wieder hat, wenn man Themen hat, die man nur kurzfristig braucht, dass man sich eben Fach-Know-How einkauft und das gar nicht selber intern aufbaut, aber es zeigt schon, in der Regel, es gibt immer so ein Betriebs Thema, dass ich etwas betreiben muss, und dafür brauche ich auch eine ja sollte ich ein bisschen selber Kompetenz im Hause haben, um das durchzuführen gut, aber du warst ja bei dem Thema. Wir haben unser Projekt gestartet, und wir haben alle aufs Spielfeld und auch heute hatte ich tatsächlich so ein Thema, wir haben einen Kunden gehabt, der, der eben Self-Service betreibt, also wir haben ihn enabled, er hat seine Thematiken gemacht und da waren es jetzt mal im kleinen Rahmen 5 größere Data Sets und die lässt er jetzt aktuell im Import Mode alle Stunde aktualisieren. Das Vorsystem hat da wenig Spaß mit. Also, wenn jede Stunde 5 Data Sets ein Großteil der Daten anfragt und einmal durch die Datenbank saugt, ist es eben auch eine erhöhte Last. Das ist eben diese selbst Bestimmtheit, die in dem Moment in dem Fachanwender obliegt, der die Data Sets selber administrieren kann und es unterliegt halt eben. Ja, ist das eine Strategie, also sagen wir mal so es ist keine Abstimmung in dem Rahmen der einzelnen Komponenten gegeben, und das müsste man vielleicht auch strategisch ausbalancieren, und da sind wir jetzt eben auch in den Beratungsansatz, um zu sehen wie kann ich das Ganze so nutzen, dass es auch im Sinn macht, für den Businessanwender, weil ich meine es ist eine Power BI als analytischer Anwendung, das sollte aus meiner Sicht auch Analyse zwischen den Aktualisierungen stattfinden können oder stattfinden und eben nicht jede Stunde aktualisieren, damit die Daten einfach nur aktuell vorgehalten werden. Da gibt es andere Methoden, da gibt es bessere Methoden, aber die Frage ist ja wirklich nutzen mir die Daten vor einer Stunde etwas in diesem Business Case, und da müssen wir halt ziemlich viel reinbringen. 

00:07:39 Andreas 

Ja aber Marcus, da sprichst du ein spannendes Thema an da sind wir wieder bei unserem BICC oder überhaupt das gesamte Organisatorische, was mir ja ganz oft auffällt, ist, dass es keinen gibt, der das ganze Thema, wenn du so willst überwacht und überwacht und festhält. Du musst ja auch schon jemanden haben, der sich auch um die Themen kümmert und nimm mal euer aktuelles Beispiel du, du arbeitest ja auch mit Software, die quasi gewisse Plattformen zur Verfügung stellt, sei es ist ein Dataverse oder was ist da alles Tolles gibt. Da bin ich immer bei dem Thema wer hält so ein bisschen das Ohr auf die Schiene, um zu prüfen, ob neue Themen auf uns zukommen oder dass Dinge abgekündigt werden? Also ich habe auch Kunden gerade auch wieder der aktuelle Fall der setzt dann halt auf Schnittstellen, die gerade letztes Jahr abgekündigt wurden. Und Problem ist jetzt baut er sein neues BI auf eben dieser abgekündigten Struktur. Das sollten wir doch mit ihm sprechen, also da ist es ja in unserer Pflicht zu sagen Achtung. Du hast hier vielleicht bald ein Problem, wenn auch nicht jetzt sofort, aber in dem nächsten halben Jahr, weil dann ist das Ding abgeschaltet und du setzt auf etwas auf, was es in der Form nicht mehr geben wird. Und dann fehlt mir immer so ein bisschen dieser Überblick und das haben ganz viele Kunden nicht gemacht und vielleicht wieder nimmt das mit dem freien Feld, was ich dir sagte Gatter sind auf. Hast du das technische Fundament hast du das im Griff? Wer überwacht das also alles zum Thema Hardware Software Konfiguration die ganze Plattform. Wieviel ist natürlich jetzt sind wir wieder bei unserem von letzter Woche. Wieviel ist inhouse? Wieviel ist draußen also in der Cloud? Wie baust du deine Infrastruktur auf? Kann es ein Mischfeld geben? Darf jeder machen, was er will? Hast du also auch so ein bisschen das Thema Richtlinien mit reingezogen? Weil ich finde das ja total toll, wenn jeder für sich sagen kann ich habe hier so ein Self-Service-Tool, ich möchte selber was bereitstellen und ich möchte für ein Thema. Für ein Thema die Verantwortung übernehmen. Aber ich finde, da muss dann auch so ein bisschen die die Flagge hochhalten können und dürfen und muss wissen, in welchem Rahmen er sich bewegen kann und wo er frei ist und wo er sich auch natürlich immer an die Regeln zu halten hat, weil Regeln bedeutet für mich immer wir kriegen es hin, dass ich wenn ich das für dich technisch überwache, dass ich es schaffe dir zu sagen ok, hier hast du folgende Probleme in deiner Performance, weil ich festgestellt habe du benutzt Technologien oder Ansätze die fachlich vielleicht korrekt sind, aber technisch könnte man das anders lösen, also auch wieder das Beispiel mit dieser stündlichen Aktualisierung, die du da hast nehmen wir das Beispiel werden, sagt Microsoft sagt Jetzt gibt es da tolle Technologien Power BI die ich setzen könnte, wie zum Beispiel diese tollen Hybrid Tables. Sind die gut, sind sie schlecht? Ich finde sie, wenn man sie geschickt einsetzt, sind sie der richtige Weg, um ein Thema anzugehen, ist aber noch nicht ganz zu Ende formuliert, wird aber bestimmt noch kommen. Aber sowas sollte man bedenken also du brauchst immer auch einen der neben der Struktur vielleicht mal auf dem Markt schaut ja, was gibts Neues, was kommt auch Neues auf uns zu? Und du hast ja selber gemerkt du bist ja jetzt auch MVP, du kriegst viel mehr mit also diese Menschen, diese Leute, die brauchen wir. Wir brauchen also einmal jemanden, der sich um die Grundversorgung nenne ich das mal kümmert, der sagt läuft ich bin da klar, es ist Safe und einen, der mal neben dem täglichen To-Do das alles funktioniert auch mal schauen kann was kommt auf uns zu und wie passt das in unsere Infrastruktur, um dann auch vielleicht der Champion in der Firma zu sein, der diese Themen vorantreibt, aber sie dann auch übergeben kann, weil er die sich um das neue nächste neue Thema kümmert also du musst da ja auch klare Verantwortlichkeiten haben, oder? Oder ist das in anderen Firmen nicht so strikt? 

00:11:31 Marcus 

Ich, ich muss echt überlegen, also, das war auch bei der Podiumsdiskussion war in Summe für mich immer diese Erkenntnis, dass wir ja wirklich über eine sehr, sehr große Spannbreite sprechen von Unternehmen, weil ich hab in meinem Vortrag die kleinen und mittelständischen Unternehmen angenommen, wobei auch da ist schon die Spannbreite sehr, sehr groß. Danach kommen die Konzerne wir hatten uns glaub ich auch schon mal erwähnt, in so einem Konzern ist manchmal eine Abteilung auch wieder ein kleines Unternehmen also man muss ja nicht glauben, dass die dann immer nur High-Tech-Technologien einsetzen, sondern innerhalb von einer Abteilung kannst dann doch wieder auch sein, dass man sich ja pragmatisch hilft und dann ist dann auch wieder eine Excelliste da vorhanden, also das ist schon sehr, sehr schwer, was ich für mich immer versuche zu greifen ist diese Lernkurve, das heißt ich finde es schon sehr, sehr gut, wenn man den Leuten ermöglicht, sich selbst zu verwirklichen und zu experimentieren, um auch diese Begeisterung für etwas zu bekommen und dann eben gemeinschaftlich agieren zu können und auch diese Hilfe anbieten zu können. Wir hatten es an der Stelle, und das habe ich auch selber mitbekommen. War auch in einem der Vorträge drinnen eben das interne Marketing, also, dass man intern auch mal für seine Kompetenzen wirbt, dass man für seine Zwischenergebnisse wirbt usw., damit man eben auch wahrgenommen wird, was für Leistungen verfügbar sind, was für Know-How verfügbar ist, was man machen kann und das sind dann teilweise auch relativ einfache Themen, wenn die Leute einfach mitbekommen, was gerade aufgebaut wird, was gerade abgebaut wird und was gerade umgebaut wird und auch um das nochmal wieder mit dem Thema, weil du es gerade angesprochen hast, abgekündigte Schnittstelle und in den Podiumsdiskussionen war es ebenso ein bisschen die Frage wer gibt denn eigentlich vor, dass das ERP System gewechselt wird? Oder dass wir ein ERP System Change machen müssen? Wie gesagt, ich bin kein Fachexperte dafür, aber mein Eindruck ist natürlich man hat häufig den Fall, dass eben eine Obrigkeit wechselt. Das ist ein neuer CFO kommt und er sagt Ich habe Erfahrung mit einem anderen ERP System und das ist wirklich besser und wir schwenken um dann wäre es vielleicht außer Fachabteilung her getrieben, oder ist die Fachabteilung sagte Ich möchte bestimmte Prozesse abbilden und wir machen da den Change. Gleichzeitig sehe es aber häufig auch darin, dass man vielleicht einen technischen Bruch hat oder einfach rechtliche Brüche. Wir haben ein System, das wir aufgesetzt haben, wo wir viel Individualisierung reingebracht haben, was wir nicht mehr aktualisiert bekommen auf den aktuellen Stand und damit Probleme haben bestimmte rechtliche Vorgaben, die einfach über die Jahre angekommen sind, weiterhin in dieses System einzuspielen und dann ist man plötzlich auch so ein Punkt, wo man den technologischen Hub machen muss und das sind dann häufig Themen, die dann wieder mehr von der IT geführt sind also selbst da ist die Abtrennung oder Abgrenzung von diesen Themen nicht so leicht zu treffen und deswegen, man ist irgendwie immer in diesem gemeinschaftlichen Dialog, weil man wirklich alle mitnehmen muss, was ich selber schon mal erlebt habe. Auch bei dem Wechsel von so einem ERP System, dass man gesagt hat wir müssen aufpassen, dass wir nicht in die Situation reinkommen. Das System bildet eine ist Welt ab und es wird das so an das IT Team weitergegeben, bildet das einfach genauso wieder in dem neuen System ab. Sondern man hat da tatsächlich wieder die Key User genommen und hat jeden Prozess wieder auf den Prüfstand gestellt und hat gesagt lieber Key User erklär mir doch mal fachlich, wie der Prozess sein soll wir können es gerne nochmal validieren, wie es in dem aktuellen System abgebildet ist, aber auch alte Zöpfe abschneiden und einfach wieder das Know-How in das in das System wieder reinholen was die User in der Fläche wirklich nutzen und nicht einfach vielleicht von irgendjemanden entwickelt oder reingenommen wurde, der vielleicht schon gar nicht mehr im Unternehmen ist und der den Prozess gar nicht mehr unterstützt, oder eben weiter fördert so und da ist das Ganze kann man eben genauso wieder ins BI überführen. Das heißt, es muss jemanden geben, der ja, ja, ist vielleicht ein bisschen diese Betreuung dieses Überwachen nimmt am besten und einfach sieht welche User sind aktiv welche User bauen neue Templates auf, wer benutzt vielleicht eine veraltete Schnittstelle und dann eben einfach ja im kollegialen Dialog darauf eingehen und Möglichkeiten aufzuweisen und vielleicht auch zu erkennen, zu hohe Updateraten, Datenquellen, die vielleicht schon in einem Datawarehouse vorliegen, andere Quellen anbieten, bessere Quellen anbieten, und das ist glaube ich ein sehr, sehr breites Feld. Ja. 

00:16:23 Andreas 

Ja, aber da sind wir ja wieder bei den für mich wichtigsten Punkt. Ich glaube, diese Aufnahme wie ist der Istbestand, vielleicht in einem Grad, dass du sagen kannst ich weiß wieviel Quellen sind im Einsatz, wer hat was im Einsatz, dass man auch draußen feststellt, welche Quellen werden genutzt, vielleicht gibt es sogar Quellen, die mehrfach genutzt werden von unterschiedlichen Abteilungen und da bin ich bei dem zweiten Punkt neben dem ganzen Review und wir gucken uns an wie, das da draußen läuft, fehlt mir ganz oft dieser, dieser Austausch. Ich nenne es jetzt mal neudeutsch, sagt man immer so schön Community dazu Marcus. Das du es schaffst, früher hat man das versucht, mit Blogs oder ähnliches, das finde ich im Unternehmen immer extrem schwierig, weil das lebt ja davon, dass alle mitmachen, und wir haben es bei einem Kunden jetzt angefangen, dass wir sagen wir, wir haben das. Das hört sich jetzt so, so Deutsch an. Wir haben es Fragestunde genannt, aber ist eigentlich nichts anderes, als dass wir uns treffen, und es ist keine Standardschulung, sondern du schildert das Problem, die Experten versuchen das Problem zu verstehen und dir eine Lösung zu skizzieren. Also wir haben uns ganz oft nämlich auch in unseren Schulungen gehabt da sagt der Kunde, Schulung, super gelaufen, ich habe es total verstanden, aber das Problem ist dieses du zeigst einen Standard und danach das zu transportieren auf deine Fachanforderung, da scheitern wirklich ganz viele dran und die hatten dann ihre Idee so ja finde ich alles toll, lasst uns treffen. Wir treffen uns in einem Kreis aus unterschiedlichen Abteilungen. Das ich mein Problem schildere, vielleicht hat das ja schon in dieser Runde einer gelöst und gehabt, so dass wir so ein bisschen Wissenstransfer hinbekommen. Und der zweite Aspekt, den ich damit eigentlich erreichen will und den der Kunde auch erreichen will, denke ich so ist es zumindest in den meisten Fällen, dass sie sehen wie wird das da draußen genutzt und vielleicht hat ja jemand schon das Thema, was ich mir gerade anschaue, ja, ich will jetzt nicht einen einfachen Fall nehmen, wie Umsatzerlöse oder sowas, sondern dieses Thema, das das hat schon mal jemand bei uns im Unternehmen gelöst, wieso musst du denn das jetzt nochmal neu erfinden? Das gibt es schon, vielleicht könnt ihr euch dann ja zusammen tun sei es gibt eine Abteilung, die Macht das für den amerikanischen Markt ein für den europäischen, aber ihr seid doch zumindest thematisch schon sehr dicht beieinander da muss doch nicht jeder mit seinem Self-Service-Tool eine eigene Lösung entwickeln Marcus, das will ich auch damit erreichen, dass du wirklich. Du kriegst einen Bestand, du siehst die Leute tauschen sich aus, sie reden miteinander und wir hatten das auch schon bei einem Kunden, da treffen sie sich in einem Meeting, ich hab das quasi gehostet und dann stellen sie plötzlich fest jetzt nicht lachen wir wollen dasselbe machen, hätten wir natürlich wieder komplett alleine entwickelt, aber jetzt, wo wir miteinander sprechen in dieser Runde, oh ihr habt doch schon mal was, lasst uns doch mal zusammen austauschen. Du kannst dir viel Arbeit sparen, wenn du das versuchst zu integrieren und diese Talks müssen ja auch nicht immer 2 Tage dauern das kann man auch mal so in kurzen Snippets machen, dass so wir tauschen uns aus, hat jemand was Neues? Nein, wir haben nix, dann ist das Gespräch beendet. Das wäre so wie bei unserem Talk heute ich habe kein neues Thema mehr, wir beenden das dann quasi, dann wäre das auch für mich ok, aber das wollte ich jetzt natürlich nicht erreichen, nur wir in Deutschland haben ganz oft immer das Thema neben diesen ganzen Reviews, die wir aufnehmen, haben die Leute immer Angst, oh, oh, Vorsicht jetzt kommt hier das Thema Datenschutz usw. mit rein. Wir treten immer sofort auf die Bremse, als uns erstmal einmal anzuschauen was wollen wir erreichen und dann schauen wir, ob das zu dem passt, was also alles das Thema Datenschutz angeht, Betriebsrat, halte ich mich an gewisse Compliance-Regeln. Das würde ich dann danach drauflegen, aber nicht immer gleich mit der Bremse kommen. Weißt du was ich mein? 

00:20:08 Marcus 

Ja, ja, genau, und das ist ja das, was ich auch sage, vielleicht kann man da einen Rahmen schaffen, dass man auch, ja, nicht so proaktiv ist und erst überall bremst und dann ins Doing kommt, sondern dass man vielleicht in einem Sandkastenbetrieb in Anführungszeichen, eine Sandbox, im geschützten Rahmen alles denken, alles experimentieren darf und dass man dann mal einen Einblick gibt und dann prüfen, wieweit man dann wirklich damit umgehen kann. Jetzt wie gesagt, vertrauenswürdige Daten usw. ist wirklich ein heikles Thema, muss man sehr, sehr vorsichtig sein, aber es muss ja eben nicht alles direkt in die Cloud gepublisht werden, das muss nicht immer eine große Menge zugänglich gemacht werden, aber man kann immer noch einen Rahmen finden, wo nicht alles erstmal direkt durchgezeichnet sein muss, sondern auch ein bisschen Experimentierfähigkeit dabeibleiben soll. Ich finde es interessant, weil ich hatte ein ähnliches Meeting und wir hatten beim Kunden Meeting und wollten beratend und komischerweise kam in diesem Meeting dann alle Leute am Tisch und wir fragten verschiedenste Stände ab, um die Informationen zu erhalten und man merkt plötzlich, dass die verschiedensten Abteilungen untereinander da gar nicht kommuniziert haben und im Prinzip in dem Moment dieser Informationsaustausch stattfand, fand ich für mich persönlich sehr, sehr erschreckend, dass andere bei dem Thema Community Building ist wirklich auch ein hartes Thema, weil, weil man es wirklich auch irgendwie, ja irgendjemand muss die Verantwortung dafür übernehmen oder musst du es ein bisschen führen. Bei allen Communityaktivitäten, die wir ja gerne machen. Es ist schon da auch immer noch so ein Punkt dabei, dass jemand wirklich diese Verantwortung übernehmen muss dafür und du weißt, bei diesen Grabenkämpfen, wenn jetzt die IT so eine Initiative anstößt oder so, dann meint die Fachabteilung wieder sie möchte sich besonders profilieren und andersrum ist auch wieder so, dass sie, wenn die Fachabteilung sowas anstößt, die IT so sagt, wir sind ja nur die Knechte, die eingeladen wurden oder so, diese persönlichen Habits oder so, es ist nicht einfach also da muss man viel, viel schaffen, um auch das irgendwie zu durchbrechen. 

00:22:38 Andreas 

Aber Marcus, da sprichst du schon wieder ein total spannendes Thema an. Ich sah mich bis jetzt immer meist eher in der Fachabteilung und da haben wir immer genau das Thema, das wenn die IT dazu kommt, hatte man immer so das Gefühl, dass der eine versucht, dem anderen nichts abzugeben, die versuchen, sich gegenseitig über ihre wie heißt das so schön Bereiche zu schützen. Und meistens war das tatsächlich so, dass wir da tu ich wahrscheinlich der IT-Abteilung Unrecht, aber das die Fachabteilung mit neuen Ideen kamen eben damals Power BI sie wollten unbedingt was Neues machen und die IT sagt, wir haben doch aber schon was, aber das Problem dabei ist immer es ändert sich auch dort so viel und dann hat die Fachabteilung meist ohne die IT irgendwas Eigenes gebaut, also eine kleine Schatten-Analyse-Welt, das ist ja das, was ich gar nicht will. Ich möchte natürlich schon, dass ihr, dass wir zusammenarbeiten und was jedem klar sein muss und das ist wirklich das, was den meisten schwer fällt zu verstehen, das wenn wir uns austauschen, dass wenn wir zusammenarbeiten, ich nehme dir ja nichts weg ganz im Gegenteil, wir schaffen es, dass wir wirklich klar abgrenzen, wer macht was, weil nun wieder das Beispiel Auto, ich kann es fahren, aber wenn es um Reparaturen geht schaffe ich es, Reifenwechsel krieg ich hin, einen Ölwechsel wird schon schwieriger, nachfüllen kann ich, aber wenn es dann wirklich um das Thema geht, ich hab jetzt einen Platten und mir möchte jemand das reparieren, Marcus da fahr ich doch zum Profi. Selbermachen ist in diesem Fall doch gefährlich und in der anderen Welt ist das, in unserrt Welt ist das doch genauso. Es sind schon Herausforderungen, die wir dahaben, also zusammenarbeiten wäre schon schön, und ich weiß, da muss man auch mal über seinen eigenen Schatten spring und Kritik heißt ja nicht, dass alles schlecht ist, sondern wir stellen fest wir müssen was ändern, wir brauchen Rahmenbedingungen, wir brauchen aber auch einen Plan, wo es hingeht, also das Thema Strategie wäre, irgendjemand muss ja sagen, wir brauchen was tolles und es muss auch jemand sagen hierfür habe ich den Koffer mit dem Geld, weil am Ende des Tages kostet alles Geld und selbst wenn die Menschen da sind, werden sie ja auch bezahlt, wenn du lebst, auch wahrscheinlich nicht nur von Luft und Liebe, also auch wenn das schön wäre, wird aber in diesem Fall so nicht funktionieren. Also und was ich total toll fand, du hast noch einen superwichtigen Punkt angesprochen, so dieses Thema internes Marketing. Das mag ja alles schön sein, aber früher hat mal jemand gesagt tue Gutes, aber sprich auch darüber, also verschanze sie dich nicht hinter dem Schrank, sondern komm raus und sag, ich hab hier etwas, vielleicht hat jemand ja noch ganz andere tolle Ideen, aber auch hier ich weiß wir sind so typisch deutsch oder dieses Bedenkenträgertum, nein, aber es muss auch jemand sagen finde ich cool, ich will da mitmachen wie können wir uns denn zusammen austauschen? Wie kommen wir zusammen? Und ich glaube, wenn man das will und möchte, und wir haben einen, der das so ein bisschen dafür brennt, dass er die Leute auch so ein bisschen vernetzt, andere für Kommunikationsmanager und was es da alles Tolles gibt. Wir brauchen jemand, der der das ein bisschen treibt und auch dran bleibt also ein, wir nennen das hier im Norden Kümmerer, dass du wirklich einen hast, der sagt Ich kümmer mich drum, ich muss das gar nicht alles selber machen, aber ich weiß, wie ich die Leute vernetzen und wie ich sie mir holen und du musst sie immer wieder ein bisschen aktivieren ist doch klar, weil ansonsten sitzt jeder in seiner kleinen Höhle und macht sein eigenes Ding und das wollen wir doch eigentlich nicht. Wir wollen noch produktiv nach vorne gehen gemeinsam. Ja? 

00:26:09 Marcus 

Ja, ja, ich komme ja selber aus der IT, mehr. Deswegen liegt mir der Bereich ein bisschen näher, und ich weiß auch, warum ich das ganze Thema angefangen habe, weil eigentlich ging es mir um die Automatisierung und Optimierung und den nutzen für andere. Ich hab da mehr Freude daran, anderen das entsprechend zu optimieren und denen die Arbeit leichter zu machen und hab letztens einen lustigen Beitrag gesehen und da hat jemand davon berichtet, dass ein ITler zu Corona Zeiten festgestellt hat, dass er alle seine Tätigkeiten automatisieren konnte, und hat sich selber weg rationalisiert, aber auch nur von der Arbeitsweise, das Gehalt hat er weiter bezogen und hat sich da hingesetzt und er meinte, ja ist ein lustiges Beispiel, aber was wäre daraus lernen könnten ist auch in den Fachabteilung wenn jemand mal Prozesse und Ideen hat, es geht ja gar nicht darum, es wirklich immer selber mit Power Automate oder Power Flow, ach nein Flow ist Automate, Power Apps selber zu entwickeln oder so, sondern da wirklich zu finden, mal mit einem zu sprechen, der vielleicht technisch mehr Interesse hat und einfach mal diese Ideen auf den wegzubringen und umzusetzen und ich glaube meistens wirklich in dieser Graswurzelbewegung sind meistens die besten Lösungen entstanden, auch innerhalb von einem Unternehmen. Mein Chef hat mir auch von einer Lösung erzählt die haben sie, also die Idee war da im Controlling und sie haben sie erst mal mit ganz viel Excel Mappen gefüttert, bis sie dann wirklich Zugang zu den Daten hatten und auch die Schnittstellen bekommen haben, um was immer wieder zu fördern, und das ist eines der Lenkungsinstrumente in dem Unternehmen geworden, weil man das Resultat konnte man direkt merken, wie gut es ist und die Leute waren begeistert und hatten auch direkt Anregungen, wie man es noch besser machen kann, wie man die Qualität verbessern kann und wo man ansetzen kann und das ist immer dann, wenn was Greifbares ist und meistens beginnt es eben mit einer Idee. 

00:28:13 Andreas 

Ja cool, aber die Idee beginnt doch so wie bei unserem Podcast hier, die Idee beginnt damit, dass wir das zusammen machen. Jeder hat so seinen eigenen Ansatz und ich wollte das vorhin nicht so laut sagen. Mir war klar, dass du eher aus der IT kommst, aber ich bin sozusagen das Brückenglied, ich bin gerne in der IT, verstehe aber auch den Fachbereich und ich finde wichtig ist, dass diese Zwischenschicht, das wir uns verstehen, also, dass jeder der andere gibt so tolle Bilder du weißt der. IT-Mensch spricht mit dem Fachbereich und erklärte in einem Thema oder umgekehrt und du weißt, wie es am Ende aus diesem Bildnis wird, jeder versteht ja was anderes darunter, weil er natürlich einen anderen Background hat und das sind so für mich die Themen, wo wir wirklich dran arbeiten müssen. Ich muss verstehen, was du auf der anderen Seite machst, muss das Auto nicht reparieren können, aber ich muss zumindest verstehen, warum du das so machen musst oder warum du einige Teile so zerlegst, damit sie dann Sinn machen und mir ist auch klar, dass Excel natürlich keine Datenhaltung sein kann, aber zumindest für den Übergangenen gibt es durchaus diese Möglichkeiten und es ist halt nur mal ein Werkzeug, was aus der Welt nicht wegzudenken ist Marcus und ich glaub wird das Thema Excel werden wohl nochmal öfter reden müssen. 

00:29:24 Marcus 

Auf jeden Fall. 

00:29:25 Andreas 

Und jetzt die letzte Sache dazu. War das das, was wir uns eigentlich heute vorgenommen hatten, und da sind wir schon wieder leicht abgebogen? 

00:29:33 Marcus 

Ich bin gespannt, ich werde es mir nochmal anhören, aber wir wollen ja die Zuhörer nicht einfach so entlassen, sondern wir haben ja noch unsere 3 Dinge für den Heimweg. Hast du dir Notizen gemacht Andreas? 

00:29:44 Andreas 

Tatsächlich habe ich mir ganz Kleinigkeiten aufgeschrieben, ich habe für mich einen ganz wichtigen Punkt, den ich als Erstes nenne. Den zweiten überlasse ich dir. Ich finde das Thema internes Marketing also sprecht darüber über das, was ihr tut. Dann habt ihr auch einen besseren Austausch, also im Sinne von, sei sichtbar, erzähle es und lass dich inspirieren. 

00:30:11 Marcus 

Ja, Punkt 2 wäre ich dann dabei mit dem Experimentieren, auch gerne gemeinschaftlich experimentieren, um dein Auto Beispiel nochmal aufzugreifen vielleicht hast du ja doch Lust zu schrauben, aber es ist doch schöner, wenn ihr gemeinschaftlich an eurem Auto schraubt, anstatt dass der eine sagt nee, ich bin der Besitzer des Autos und ich mach was und der Techniker schlägt jedes Mal wider die Hände über dem Kopf zusammen, wenn er sieht, was du für Modifikationen in dein Auto reingebaut hast die der TÜV nicht zulässt. 

00:30:46 Andreas 

Finde ich total cool ich hatte mir zwar diesen Punkt auch rausgepickt, weil ich hab den für mich unter Sandboxing gespeichert also ich finde es cool, wenn ich dir eine gewisse Freiheit gebe. Du hast hier eine Spielwiese, probiere es aus und sobald du das quasi für andere bereitstellst, brauchen wir Regeln, Richtlinien und natürlich auch jemanden, der verprobt das die Daten valide sind, weil du nichts ist schlimmer, als dass die Daten nicht funktionieren, also letzter Punkt für heute. Bei all der Freiheit brauchen wir Regeln und Richtlinien, damit wir gut zusammenarbeiten. 

00:31:18 Marcus 

Ja, genau also kein rechtsfreier oder regelfreier Raum, sondern wirklich, es muss mit Maßen passieren, aber auch wirklich zielführend und vielleicht mit ein bisschen Strategie. 

00:31:33 Andreas 

Auf alle Fälle Marcus und ich glaube, da haben wir noch ganz viel, worüber wir sprechen können, denn eines ist uns sicher das hört nie auf. Es kommen immer neue Themen hinzu. Neue Technologien und erinnre dich nur daran vor 30 Jahren, wer hätte gedacht, dass wir heute mal E-Autos fahren? Wenn die auch nicht so weit fahren, aber eines Tages fahren Sie viel weiter. In diesem Sinne wünsche ich dir einen guten Start in die Woche. 

00:31:59 Marcus 

Ja dir auch Andreas, bis dann, Ciao! 

00:32:02 Andreas 

Ciao! 


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