On Premise vs Cloud oder was?

On Premise oder Cloud? Was bietet welche Vor- oder Nachteile? Was muss bei den Kosten und der Infrastruktur berücksichtig werden? Was bedeutet die Entscheidung für die Flexibilität? Will man immer up-to-date sein? Was ist im Falle eines Fehlers? Was muss man alles berücksichtigen und entscheiden?
Fragen über Fragen, auf die Andreas und Marcus versuchen, Antworten zu geben. Natürlich werden auch dieses Mal die Erkenntnisse zu “drei Dinge für den Heimweg” plus Bonuserkenntnis zusammengefasst.

Die Musik im Intro und Outro stammt aus dem Stück “There It Is” von Kevin MacLeod und steht unter CC BY 3.0 Lizenz
https://freemusicarchive.org/music/Kevin_MacLeod/Funk_Sampler/There_It_Is

00:00:26 Andreas 

Ja, Hallo und herzlich willkommen, ich begrüße Euch heute zu unserer Folge 3 ich hab heute wieder mal den Marcus mitgebracht und möchte Ihnen natürlich gleich bevor wir starten, mal ganz herzlich begrüßen. Marcus ich freu mich, dass du wieder dabei bist. 

00:00:38 Marcus 

Ja, Andreas schön, auch hier zu sein. 

00:00:40 Andreas 

Und Marcus? Ich hoffe, du hast auch Lust auf die neue Folge, weil wir haben uns heute wieder ein neues Thema vorgenommen ich habe für dich etwas mitgebracht, und zwar möchte ich gerne mit dir über BI Architektur. Im Sinne von. Wie kann man das in unserem Umfeld nutzen? Was gibt es dafür Möglichkeiten? Es ist also wir fangen wieder mit Fach Begriffen an ein On-Premises oder in der Cloud. Welche Bausteine siehst du da? Und vielleicht sollten wir das Thema BI Strategie oder ähnliche Themen auch nochmal adressieren was meinst du das? So passt das für uns heute als Thema. 

00:01:12 Marcus 

Doch finde ich sehr gut. Wir selber sind ja auch mit unseren Kunden immer wieder unterwegs und bei uns gibt es gerade ein bisschen mehr, so die Cloud First Strategie also, so wie du es ja schon eingeleitet hast und dennoch sind ja viele von den Kunden, die man auch hat, in der On-Premises Welt vorhanden und das ganze gegeneinander mal abzuwiegeln, finde ich ein sehr interessantes Thema. Mit welchem Part möchtest du denn gerne anfangen oder mit welchem Thema? 

00:01:41 Andreas 

Also wenn es für dich okay ist, würde ich gerne natürlich wie immer mit dem großen Bild also das ganze anfangen, weil Ich weiß nicht, wie es bei dir in den Projekten ist, aber ich glaube, wir hatten da auch schon drüber gesprochen. Wir haben ganz oft das Thema, dass der Kunde sich etwas raus pickt und uns in dem Prozess irgendwann integriert. Mir wäre aber viel wichtiger zu verstehen, was der Kunde für eine BI Strategie hat heißt also für mich so hat er ein Business Intelligence Competence Center oder andere nennen das BICC. Was hat er für eine Organisationsstruktur dahinter? Wie sehen die Rahmenbedingungen aus? Also gibt es da irgendwelche Themen zum Thema Datenschutz Compliance hat er irgendwelche ISO Themen, die er dort berücksichtigt möchte, oder auch das ganz wichtige Thema Marcus was immer ein Thema also wir hatten gerade Weihnachten, wir beide. Budget also alles was Unternehmensstrategie, ein Budget Bedeutung und wir sind auch die internen Rahmenbedingungen weiß, selbst wenn wir uns das mal in anderen Projekten anschauen, habe ich genügend Budget dafür? Ist das Thema auch so adressiert, dass jeder weiß, dass es dann jetzt auch mit dem BI Thema losgeht und solche Themen wie interne Kunden, externe Kunden, Lieferanten wie sieht das mit der Datenhoheit aus? Als solche Themen sind für mich wichtig. Hast du denn noch weitere Themen, die wir da Beleuchten sollten? 

00:03:00 Marcus 

Ja, ich wollte eigentlich weiter vorne anfangen, und zwar in dem Bereich, wie es ebenso zu Cloud hingegangen ist, weil wir haben ja immer wieder so das Thema, das in der IT also jetzt komme ich wieder von meiner IT Seite her wir was von Zentralisierung und Dezentralisierung haben und als ich damals mit meiner Entwicklungstätigkeit das erste Mal mit Cloud in Berührung gekommen bin, da war Grad so dieser Hype der Virtualisierung das heißt, alle Leute hatten Server in ihrem Keller stehen und der erste große Hype war, dass man das Ganze eben nicht mehr auf dem richtigen Blech laufen ließ, sondern eben in einer virtuellen Umgebung und dann kam auch so ein bisschen das Thema Cloud auf und ich weiß noch, es sind noch zu Cebit Zeiten gewesen, also ich war auf der Cebit und hab dieses Cloud Thema gehört und habe mich dann informiert. Über das Thema Private Cloud Public Cloud was ist das eigentlich? Im Unterschied in Summe? Und da hat es mir jemand mal in der im Rahmen erklärt, dass ja die Cloud Thematik auch in diesem Rahmen von der Virtualisierung reingeht. Eben aber einen sehr starken Standardisierungsansatz hat. Also das jemand der vorher eine eigene Umgebung gefahren hat On-Premises. Es wurde immer zu bedarf aufgebaut, möchte jetzt eben ein ja standardisiertes Rahmenwerk haben und das würde halt dieser Cloud-Dienst bieten. Also wenn ich eine private Cloud betreiben würde, sollten es mögliche Cloud-Pakete geben, wo ich sagen kann ich möchte eine bestimmte Dienstleistung einen bestimmten Service beziehen und den kann ich buchen und dann wird mir eben die entsprochenen Komponenten zur Verfügung gestellt und auch die entsprechende Leistung und das wäre jetzt erstmal für mich so ein bisschen der erste Ansatz und mit dir in die Thematik On-Promis oder Cloud rein zu gehen. Wir haben einmal auf den einen Punkt dieses Bereitstellen einer sagen wir mal Blech oder im etwas was wir ganz zentral haben und das andere, wo wir im Prinzip in das Nutznießen reinkommen, gewisse Services zu nutzen und die können ja in unterschiedlichen Abstufungen sein. Passt das für dich für die Einfahrt? 

00:05:16 Andreas 

Ja Marcus, das passt schon denn, aber für mich finde ich erstmal wichtig Grundthema ist jemand auch bereit, diese Schritte mitzugehen, wo du sagst dieses Thema vor und Nachteile wie viel Service nehme ich in Anspruch von der entsprechenden Cloud also ja kann man so machen, finde ich in Ordnung ich würde sagen schauen, was du erstmal an wie ist denn heute die Lage also stand heute nehmen wir mal an, so war es ja vor 5 Jahren so in etwa jeder sagte Ich hab jetzt hier mein Blech alles ist bei uns In-Haus das läuft und im Prinzip ist der erste Spruch, der dann meistens kommt wir haben da etwas investiert, wir haben ja etwas gekauft, das Blech gehört uns und es läuft. Meistens haben die Kollegen dann unterschlagen, dass es natürlich jemanden geben muss, der sich um das Blech kümmert. Das heißt, die Applikation muss laufen. Das Blech läuft, all das dieses Thema Betriebskosten, wie es immer so schön heißt, war auch immer ein Thema wird vernachlässigt und was ich persönlich immer wichtig finde, ist neben der ganzen Infrastruktur, die du jetzt ansprichst, wieviel nehme ich an Service in Anspruch sollte man auch diese Position was habe ich denn eigentlich in der Vergangenheit In-Haus machen lassen? Was hat mich das wirklich gekostet? Also die echten Kosten sollte man immer dagegenstellen, denn eines darf man nicht vergessen die meisten Leute haben genau das immer unterschlagen und einfach irgendwas gemacht. 

00:06:39 Marcus 

Aber ich glaube, das ist auch eines der größeren Probleme. Ich weiß nicht, wie es bei dir in den Projekten ist, aber wenn ich jetzt mal ein Blech gekauft habe und habe es da stehen, dann neigt man dazu, möglichst viel auf dieses Blech drauf tun zu wollen und das ganze Management rund um dieses Blech ist halt auch nicht so einfach. Also wenn ich wenn du jetzt mit einem BI Projekt in die Firma kommst, kommt vielleicht jemanden vorbei und sagt wir haben da noch einen SQL Server können wir das nicht damit drauf packen und wir haben ja dann auch plötzlich bestimmte Anforderungen von Auslastung, das heißt ich komm am Anfang des Jahres wurde das Blech gekauft, um ein ERP System darauf zu betreiben. Das hat schon eine gewisse Grund Affinität oder eine Grundlast, auf dem System und es wurde vielleicht auch genau dafür skaliert und plötzlich kommt ein BI System dazu, was eben für Analysezwecke angedacht ist und erzeugt eine zusätzliche Last auf dem System und dann haben wir ja natürlich auch die Problematik, dass die Last sich gegenseitig im Konflikt stehen können und dass eben dieses Blech vielleicht auf lange Zeit nicht ausreicht. Und wie ist es dann zum Beispiel auch mit Updates usw. mit Down Times, die dann reinkommen? Es ist ja ein sehr weites Feld, wo man sich fragt, muss denn wirklich alles auf einem Blech sein und wie hoch ist eigentlich das Risiko, das Ganze auf einem Blech zu betreiben? 

00:08:03 Andreas 

Bin ich total bei dir? Ich habe ja meistens in den Projekten immer das Thema dann wenn du über dieses Blech sprichst, kommt dann der erste Kollege aus der Abteilung IT mit dem Hinweis ja, wir haben folgende Applikationen darauf schon laufen. Das bedeutet, wenn wir jetzt dann noch eine weitere Applikation drauf laufen lassen möchten, bedeutet das für die Infrastruktur folgendes und gegebenenfalls kommt dann meistens komischerweise im Laufe des Projektes der Schritt, wir brauchen noch weiteres Blech und schon bist du in diesem Punkt, wenn du das vorher nicht bedacht hast, finde ich persönlich das immer superschwierig hinterher zu sagen ja, aber wenn wir denn gleich in der Cloud wären, ist das doch alles viel teurer, weil man meistens diese wie nennt man das immer so schön? Im Prozess bei den Kunden dieses Thema wenn du Produkte generierst? Bill of Material, das alles wirklich alles mal hinlegen was brauchst du wirklich alles, an Themen wie Infrastruktur an Betriebskosten, alles auf den Tisch legen und dann sagen Sie jetzt bewerte ich das fair. Fair heißt für mich natürlich auch solche Themen, ich weiß, das kommt im Projekt, der öfter vor, dass der der Fokus sich leicht verschiebt, sei es der Kunde hat noch 2-3 neue Ideen, weil er feststellt ich könnte noch was ganz anderes vielleicht mit diesen neuen BI was wird uns da vorgenommen haben machen soll heißen, vielleicht verändert sich ja auch der Fokus, der Inhalt sei es du brauchst eine neue Features, neue Funktionen und ganz oft kommt dann genau das Thema wenn du das Blech dann schon hast, heißt es das kann, das Blech nicht, oder wir müssen das Blech modifizieren und du weißt, wie das früher war mit Hardware Bestellung getätigt ist, getätigt und nach Justierung wird im Prozess nicht leichter und da komme ich zu dem für mich das erste Mal den Punkt, was in der Cloud möglich ist, kann ich jederzeit was dieses Services angeht zu und abbuchen. Nach eigenem Ermessen hat für mich den Vorteil, dass auch das Thema Kostentransparenz deutlicher wird viel deutlicher. Nicht nur, dass es dann sofort sichtbar ist auf deiner Abrechnung. Sondern du siehst auch selbst, welche Funktionalitäten du brauchst, also ich nenne es mal Features jetzt, weil das klingt für mich ein bisschen Moderner soll heißen ich kann sagen, ich brauche das feature, ich möchte das haben, ich möchte eine Automatisierung haben für irgendein Thema oder wenn wir uns beide wieder das Thema Power BI nähern, gibt es dann noch Power Automate und was ist da alles Tolles gibt, aber ich kann selber sein brauch ich oder brauch ich nicht also ich kanns zu oder abwählen, je nach Bedarf und das ist bei der alten Denkweise oder der alten Vorgehensweise was heißt alt? Also, die ist ja noch genauso gültig Marcus glaub ich, nur das sie halt ein anderes Vorgehens Modell ist und ich finde es cool zu sagen lass doch mal schauen, was bedeutet das? Wir haben auch Kunden die gesagt haben ja, ich finde die Cloud toll haben wir uns angesehen. Wir haben uns die Features durchgerechnet und haben erstmal alle Features reingepackt. Weil natürlich werden wir die alle bauchen und sukzessive fängt jemand an dieses Auto doch wieder kleiner zu definieren, weil das brauche ich nicht. Das Akku muss kleiner sein und so ist es eigentlich in der Cloud auch. Ich brauch dann nicht alle Features nehme ich Sie doch erstmal raus kann ja immer noch sagen, ich brauch sie vielleicht dann doch mal aber das ist keine Einbahnstraße. Der Vorteil ist diese Gefahr des ich brauch das nicht verlagere ich eigentlich auf denen der mir das anbietet nehmen wir das Beispiel mit dem Anbieter, mit dem wir beide ja wahrscheinlich am meisten arbeiten Microsoft, die Gefahr des nicht Nutzens liegt nicht bei uns, sondern die liegt bei Microsoft die müssen uns das so schmackhaft machen, dass wir es meinen brauchen zu müssen und das ist beim Blech Kauf finde ich viel schwieriger.  

00:11:41 Marcus 

Ja, wobei, diese physische Grenze ist das, was wieder, glaube ich, für den Kopf ganz gut ist, also wenn ich die, wenn ich das Blech gekauft habe, dann bin ich einfach darauf limitiert, was das Blech leisten kann, habe aber damit auch im Prinzip eine Kostenbremse, weil alles was daneben drüber hinausgeht, ist nicht einfach zubuchbar. Man hat häufig das Gefühl oder die Sorge, dass wenn ich es in der Cloud habe und ich immer nur 10€ mehr einwerfen muss, um die nächste Leistungsstufe zu bekommen, dann mach ich das und landet plötzlich in Preisregionen, die ich vorher gar nicht gesehen habe, weil ich einfach nur sagen musste ach, wenn ich jetzt nochmal eben 10€ mehr rein investiere im Monat, dann wird es eben besser oder schneller, also, dass sich auch tatsächlich vielleicht geneigt bin, gewisse Optimierung oder so weiter nicht zu machen, weil ich einfach dahin gehe und sage ich kann in der Cloud einfach den Hebel grösser drehen und man einfach nur noch Geld gegen ein Problem wirft und eben nicht unbedingt an die Ursache, des Problems kämpft und das ist die andere Gefahr, die ich sehe oder wie ich auch mitbekommen, dass die viele Leute sehen und aus meinem Gesichtspunkt habe ich schon viele oder häufig rausgenommen. Die Cloud ist jetzt nicht unbedingt günstiger. Klar wie du sagst diese Milchmädchenrechnung Ich habe einmal den Server gekauft und dann kostet er mich fast nichts ist nicht da oder wird häufig gemacht, aber es ist gar nicht so, also wenn man diese Faire Gegenüberstellung wird, man glaube ich nur sehr, sehr schwer hinbekommen mal mit meinem wirklich ja, wenn ich den Serverraum einmal in meinem Gebäude drin habe, den wieder rauszubauen mit der Klimaanlage usw. Das wird man auch nicht machen. Man spart also diese Kosten von einem Serverraum hier nicht wirklich ein, auch wenn man anfängt die ersten Services raus in die Cloud zu migrieren. Aber in Summe das, was ich an Flexibilität und an Geschwindigkeit, gewinne und an Standardisierung ist natürlich in der Cloud sehr ansprechend, wo du es ja auch schon angesprochen hast du vielleicht, was sie in dem Rahmen von der Wartung reingeht das ist so ein Thema, was mir immer wieder aufgefallen ist. In der Vergangenheit ich finde es immer sehr, sehr schlimm, wenn ich im rausgegangen bin bei einem Kunden und wir haben eine Software ausgeliefert. Dieses Never change a running System also so ein Update spielt man gar nicht so gerne ein, weil es läuft ja alles, man sieht im ersten Moment nicht dieses Problem und dann kommt man plötzlich in der Arbeiten ran und sagt ja, sie könnten das mit dem Feature lösen ach, sie haben noch eine alte Version bei sich. Ja, dann können wir das eben nicht machen und jetzt? Kunde verschläft häufig nach und nach mit dem Abwiegen der Updates, dem Fortschritt und dann ist plötzlich der Schritt beim Update sehr sehr groß und in der Cloud ist ja gerade, dass auch ein Punkt der Richtung Cloud Anbieter gegangen ist. Also wenn ich jetzt wirklich mal sowas wie ein Power BI einnehmen oder so. Das wird ja automatisch im Zyklus upgedatet von allen und eigentlich sind alle immer auf dem gleichen Stand, also wenn ich noch zum Kunden gehe und ich sage, wir wollen das und das in Power BI machen, dann weiß ich, der hat eigentlich der hat die gleiche Power Bi Version im Service wie jeder andere auch, vielleicht mit unterschiedlichen Lizenzen, aber der Funktionsumfang, der veröffentlicht wurde, ist da Up to Date und das sind viele Sachen, die bei mir wieder Positiv auffallen, besonders weil ich auch eher der Entwickler Typ bin und gar nicht so stark mich mit den Thematiken beschäftigen möchte wieviel Rechenleistung brauche ich? Wie ist das Verhältnis zu RAM zu CPU Leistung was ist die schnellste Festplatte usw sondern eigentlich brauch ich meine Arbeitsumgebung, damit ich im Prinzip mein Business Werk machen kann, nämlich diesen lade Prozess und das Aufbereiten der Daten mit Präsentation der Daten und das ist dann halt auch so ein Punkt wo ich immer wieder pro Cloud bin. Weil eben ein vieles Faches von dieser Verwaltungstätigkeit sogar einfache Verwaltungstätigkeit einfach abgegeben wird ein anderer Punkt, wenn es jetzt auch mal wieder ins Negative zieht, ist ich kenne es bei anderen Kunden, da gabs Frozen Zones. Dann dürfte in der Frozen Zone nichts verändert werden. Da ist man natürlich jetzt bei der Cloud in einem allgemeinen Bereich, das heißt, wenn man Jahresabschluss hat, um Microsoft Update den Power BI Service, da kann man selber nichts dran ändern. Es gibt andere Applikationen von Microsoft. Wir haben ja zum Beispiel das Business Central mit im Angebot und da gibt es eben entsprechende Wartungszeiträume und die darf man sogar zwei- bis dreimal verschieben, wenn man so selber so ne Frozen Zone hätte, aber kontinuierlich bleibt man immer auf dem aktuellen Stand und dass sie persönlich sehr positiv. 

00:16:42 Andreas 

Kann ich das meiste kann ich total mitgehen Marcus muss ich wirklich sagen der einzige Punkt und den hattest du schon angeteasert, wenn du so willst bist für mich dieses automatisieren der Aktualisierung. Wir haben das ganz oft schon gehabt, dass gerade in den Power BI Umfeld ein Feature vielleicht noch nicht ganz so ausgereift ist oder ein bestehendes Feature geändert wurde. Das kam jetzt noch nicht so oft vor, aber die zwei dreimal wo es vorkommt und ich hab viele Kunden, die sind was das Thema angeht eher Vorsichtig unterwegs und für die ist wichtiger, dass das System stabil ist und funktioniert und die gerade gewünschten Features, die auch so im Projekt umgesetzt wurden, funktionieren. Daher finde ich eher diesen Weg zu sagen wir haben ja ein festes Set, was funktioniert da kann ich mich total drauf verlassen. Das ist zu hundert Prozent sicher und ich bin bei der Entwicklung, bin ich bei dir, finde ich es natürlich toll, mal eben kurz zu testen wie ist denn das neue Feature, was da angekündigt wurde. Kann ich das dann benutzen, wie ich es mir vorstelle oder muss man dafür nochmal nachschärfen? Auch da habe ich jetzt gerade in der Vergangenheit so ein zwei Themen gehabt, wo ich sagen würde ok gut, das ist schon mal testen konnte. Dafür hätte ich mir keinen Blech aufsetzen müssen. Also alles das ist wirklich für mich ein pro Entwicklung, weil die Cloud mir natürlich Dinge ermöglicht, die ich sonst so schnell mit Blech gar nicht auf die Wege hätte bringen können. Ich hätte mir ein Blech bestellen müssen und alles jetzt schalt ich es ein teste es und kann sagen ok, das Feature entspricht der Erwartung und ich kann es dem Kunden mit ruhigem Gewissen an die Hand geben, also kann ich Quasi sagen ok perfekt, aber er muss es dann auch in der Cloud benutzen. Das ist halt das nächste Thema, weil das auf dem lokalen Blech da sind die Entwicklungszyklen nicht mehr so schnell, finde ich und ich kann das verstehen, weil natürlich auch solche Firmen wie Microsoft und Oracle und wie sie alle heißen es leichter haben, wenn sie die ganze Software selbst in der Hand haben was das ganze Thema Verwaltung angeht ansonsten weißt du selbst in der Vergangenheit war es so der Eine hat das so installiert, der andere so du hast den Kollegen XY getroffen, der hatte noch vom SQL Server den Versionsstand, den du nie benutzen würdest, weil, da ist es wichtig, dass das schon auch geupdatet ist und das entsprechende Features auch fehlerfrei funktionieren. Also ist da das Thema Update wichtig. Also das war und ist auch heute noch immer ein Thema, weil ich weiß, ich benutze den SQL Server X auf meinem Rechner und ich kann dir sagen ich habe viele Kollegen, die bleiben beim 2016 er stehen und werden sich dann nicht Weg bewegen und wenn du Glück hast, hast du schon den 2016. Die Frage ist natürlich kannst du das mit der Cloud etwas erleichtern? Und da sehe ich für mich Vorteile, weil habe ich einen Stand, da weiß jeder alles klar funktioniert und wenn wir das hier Produktiv benutzen gibt es da keine Versionsunterschiede fertig, das benutzt man so. Spätestens dann, wenn du aber zum Beispiel sowas wie nehmen wir wieder das andere Produkt Power BI Desktop lokal das muss man ja nicht mitziehen und da geht es schon wieder los, dann mach ich ein Neues einen neuen Bericht neue Daten was auch immer und schon sehe ich denjenigen, der sagt ja, ich habe noch die alte Version. Ich so ja. Dann nehme ich es mit meiner Kollegin Katrin. Nimm die aktuelle fertig, entweder nimmst du die aktuelle oder wir können nicht zusammenarbeiten, ist auch total in Ordnung, also du musst dir irgendeinen Flow haben, wie du zusammenarbeiten kannst und durch solche Themen zwingt man die Leute natürlich so ein bisschen mehr in die Agilität, dass sie das aktuelle auch benutzen und nicht ihre Software von Excel 97 oder was ist da alles Früher gab also auch diese Versionsstände, war ja manchmal interessant. Ich finde es schon wichtig und da hat sich das ganze Prozedere verändert. 

00:20:18 Marcus 

Wobei dieses Umstellen oder dieses dieser Wechsel von kleineren Versionsschritten, wo vielleicht auch mal ein Feature, was nicht so stabil war, zu Fehlern sorgt, ist durchaus gefühlt besser, weil man sich dann vielleicht mal um gewisse Themen kümmern muss, als wenn man eben diese großen Wechsel macht. Also ich habe es sehr, sehr häufig gehabt, da war es wirklich das man wirklich ein Feature nutzen wollte in der in der Software, die man da gerade eingesetzt hat und es einfach nicht konnte, weil man einfach Angst hatte, zu viel umwerfen zu müssen oder zu viel versäumt zu haben, was man korrigieren muss. Also ich hab ich habe durchaus schon mittlerweile man hat immer mal wieder so Projekte. Dann meldet sich ein Kunde und man merkt mit Strecken er ist noch auf einen SQL Server 2008 und mit einem ganz alten Windows Betriebssystem und mittlerweile wird ihm das bei den Betriebssystemen zu heiß und dann fängt man an das ganze System neu aufzusetzen und entsprechend eben nicht hoch zu ziehen und das sind Sachen, ja, die brauch ich persönlich nicht und ich also ich kann mir besser vorstellen, dass man sich kontinuierlich entsprechende, ja Sachen, die vielleicht doch nicht so sauber gelaufen sind nochmal korrigiert als eben immer wieder bei einer großen Umstellung den Big Bang zu machen und alle mitnehmen zu müssen natürlich für uns als Dienstleister ist es manchmal auch ne Katastrophe, wenn man plötzlich mehrere Kunden haben, die alle gleichzeitig das gleiche Problem haben, weil Microsoft meinetwegen irgendwie einen Fehler gemacht hat und es ist natürlich auch so. Also Microsoft, die sind ja auch geübt in der Sache und die agieren ja auch durchaus schnell, aber man ist halt darauf angewiesen, dass sie das Problem gelöst haben in ihr mit ihren Qualitätsansprüchen und auch mit ihrem Zeitansatz, den sie sich für dieses Problem gegeben haben. Das heißt man selber ist in dem Moment natürlich ein bisschen machtlos. Ja, aber ich meine, ich sag jetzt Grad Microsoft ist bei jedem anderen Cloud Anbieter auch und so weiter und es ist ja auch so interessant, wer mal eine Webseite betrieben hat, das kann man ja auch schon in den Neunzigern usw mal angefangen, da war es ja auch so, dass man sich ein Speicherplatz gemietet hat, da ist ein Webserver drauf gewesen. Wie der Anbieter das gemacht hat, war seine Sache. Man hat seine Webseiten da hochgeladen und wenn der Webseitenanbieter mal ausgefallen ist, da konnte man halt auch nichts dran machen, dann ist man eben nicht den Keller gegangen oder genauso. Wenn man sein eigenes Rechenzentrum hat und hat nur eine Leitung oder einen Anbieter, mit dem man das eben die Standorte verbindet. Wenn die Leitung weg ist, dann muss halt Plan B funktionieren und ein Plan B kaum getestet wurde oder eben nur eine dünne Mobilfunkleitung ist, ja dann funktioniert vielleicht auch alles nicht. Sehr sehr spannend, fällt mir grad nur ein wegen, was man hat, man hat alles gut organisiert, hat 2 separate Rechenzentrum, von dem man eben Fallback machen kann und die Maschine von A nach B switchen kann, aber wenn im Notfall wirklich die Leitung dafür nicht ausreicht zum switchen, also man muss es schon ausprobieren und muss es sicherstellen und da ist natürlich bei so größeren Konstrukten und einer größeren Mannschaft wie bei Microsoft oder bei jedem anderen Cloud Anbieter mehr Vertrauen hin, als dass es eben vielleicht eine kleine IT Mannschaft in einem Unternehmen schaffen kann. 

00:23:48 Andreas 

Ja bin ich bei dir also die Frage, die man sich dabei natürlich immer stellen muss wieviel Mobilität brauchst du und wenn du dir überlegst, dass gerade das Thema ich hab ja auch viele Unternehmen, die sind ja in der Zeit gewachsen das Blech steht ja nicht nur an einem Standort. Es kommt ja durchaus vor, dass gerade durch das Thema Leitungskapazität du, das auch an mehreren Standorten stehen hast und schon sollte man sich überlegen wie man das Ganze so aufbauen kann, dass zu jederzeit jeder die Möglichkeit hat, mit allen Applikationen auch Performant zu arbeiten, nimm nur den Vertriebsmitarbeiter der im Außendienst unterwegs ist, also das Blech kann mir ja nicht mitnehmen, also muss es ja irgendwann Mobilität geben und ich finde schon da gewinnt natürlich immer mehr die Cloud ja, sie verliert an dem Moment, wo das vor die Leitungen nicht da ist, aber das hattest du schon immer also irgendwas zum Thema offline Kapazität, aber vielleicht nochmal zurück zu dem was wir uns ja so Überlegt hatten also gerade das Thema Investitionskosten das muss man für das ganze Thema beleuchten. Ich habe für mich das Thema Betriebskosten und gerade solche Themen, auch Investitionen in Hardware also was brauche ich für Hardware? Das fand ich schon immer mega komplex, weil du weißt ja nicht, ob die Applikation mit dem, was du bestellen willst, so skaliert. Das heißt, du musst vorher so viel Feingliedriger definieren, damit du das richtige Blech bestellen willst diese Angst kann man sich heute finde ich durch sowas nehm Allerdings begibst du die Natürlich in Hände eines ich nenne es mal jetzt Treuhänder, das heißt, du hast ja diesen entsprechenden Anbieter, sei es den mit M den mit O und wie sie alle heißen auch den mit A. Ich will jetzt keine Namen dazu nennen das ist das du begibst dich ins Vertrauen eines nennen wir es mal Handwerkers, der dir sagt ja, das können wir alles leisten und vorher war es dein Mitarbeiter in der IT, der sagte Na klar, die Infrastruktur stelle ich euch zur Verfügung und du musstest auch darauf vertrauen, dass das, was er dir bereitstellt, für deine Anforderungen und die Applikation genüge tut ja also gerade das ist für mich also auch heute nicht leichter als früher, nur dass du heute mehr Möglichkeiten hast und wie es immer so ist, wenn du im Kaufhaus stehst. Du hast von einem Produkt mindestens 7 Ausführungen, heißt es aber auch 7 Entscheidungen, die du dann treffen musst und wieder das Beispiel dieser Cloud Geschichte. Sei es übertragen wir das mal auf was willst du von dem entsprechenden Anbieter gemanagt haben? Was willst du selber noch in der Hand haben? Wieviel Selbstgestaltung willst du dort machen, also wie es immer so schön mit denen ist es die Applikation ist es das Datenmanagement, wenn ich das Betriebssystem selbst entscheiden? All das musst du ja in irgendeiner Form aufstellen und für dich definieren und ich finde nicht, dass das so leicht von der Hand zu wischen ist. Du musst immer noch wirklich ganz klar sagen das müssen wir auch mitentscheiden und nicht nur hoffen, dass irgendjemand damit denkt also, du musst schon wirklich genau wissen, was das Ganze für dich bedeutet, sei es ich brauch mehr Speicherplatz, ich brauch, dass ich brauch mehr Rechenleistung, ich find da hängt schon ganz schön viel dran um das Thema Architektur zu beleuchten, nur was um das Mal für mich auf den richtigen, auf den auf den Weg zu Ihnen der richtige Weg, den gibt es ja gar nicht Marcus. Es gibt immer nur den, den wir gerade nehmen aber um vielleicht mal so zum Schlusspunkt zu kommen für uns was sind denn, so die 3 Punkte für uns, die wir mit nach Hause nehmen sollten, also wir haben ja mal gesagt wir wollen immer zum Schluss sagen. Wo soll die Reise eigentlich hingehen oder was solltest du dir zumindest überlegen? Ich finde es toll, wenn du sagen kannst. Das Thema Investitionskosten und Betriebskosten darüber musst du Klarheit haben und du kriegst darüber Transparenz ich find es Vorteilig für die Cloud dass ich sagen kann, ich kann es viel feingliedriger abgrenzen sein also. Ich bezahle für das, was ich benutze, wie es mir scheint schön heißt. Nachteil sehe ich du verlierst ein wenig die Übersichtlichkeit, also es wird immer unübersichtlicher, weil es, so feingliedrig ist was brauch ich denn? Also ich könnte die heute nicht sagen, was ich für eine BI Applikation je nach Anforderung des Kunden genau alles brauche, das muss man wirklich alles durchleuchten und ich finde dieser Bauchladen, der dann dort vor dir liegt, der ist superschwer zu konfektionieren, wie es immer so schön heißt. 

00:27:58 Marcus 

Ja, bin ich bei. 

00:27:59 Andreas 

Ja, das sind für mich so die Themen, die ich mega schwierig finde. Trotzdem sollte man den Mut nicht verlieren, weil man gewinnt neue Freiheiten. Freiheit heißt, aber auch du musst mitentscheiden. Gehe ich links oder gehe ich rechtsrum und im Sinne von ohne Spoilern zu wollen von Matrix nehme ich die blaue oder nehme ich die rote Pille? 

00:28:19 Marcus 

Ja ist ja meistens gar nicht so, dass man nicht auch beides machen kann, oder die Mischung, aber das wäre vielleicht auch noch mal wieder ein Thema Ich habe gesehen das Thema ist ja jetzt vielfältig, wir können sicherlich auch nochmal eine weitere Folge dranhängen, um nochmal in Details zu gehen. Wir hatten ja schon so ein bisschen drüber philosophiert und paar Stichpunkte gemacht, da ist ja noch einiges da und als drittes würde ich sagen ist ja der Riesenvorteil eben dieses immer Up to Date in der Cloud, zu dem, was man im On-Premise hat, dass man eben sich selber um die Updates kümmern muss, was jetzt ja auch gar kein Hexenwerk ist. Man muss einfach nur die entsprechenden Unternehmenskultur schaffen, dass man immer da updatet und dass alle mitten gehen und ja, bei der Cloud wird man eher ein bisschen mehr dahin gezwungen. 

00:29:11 Andreas 

Genau, aber trotzdem Marcus ist es ja so auch das Thema wo du es ansprichst Ausbildung war schon immer wichtig, wird genauso wichtig bleiben und wenn alle daran denken, dass der Mitarbeiter auch die Fähigkeit hat, das zu tun kann nichts schiefgehen und auch wir beide wissen mit zunehmendem Alter, Ausbildung ist immer noch wichtig, das hört ja nach dem Studium nie auf und ich muss gestehen da haben alle Recht. Das ist tatsächlich etwas, was ich für mich immer wieder mitnehmen und ich stelle fest, mal heißt das Thema A mal B mal ändert sich die Technologie, dann gibt es einen Power BI ein Click ein Tableau und wie sie alle heißen. Aber am Ende gibt es immer so viele Nuancen und dass du trotzdem entscheiden musst, was ist für mich jetzt das Richtige im Kontext und um auf dein T-Shirt ein bisschen hinzuweisen, was ich persönlich wenig cool finde. Es kann manchmal durchaus Sinn machen, dass man vielleicht auch mehrgleisig fährt. Es sei, ich braucht man Excel, ich brauch mein Power BI und dann muss man trotzdem sich die Plattform anschauen, die einen dabei bestmöglich unterstützt. Denn man will nichts verlieren, nur man sollte auch irgendwann mal Zöpfe abschneiden. 

00:30:16 Marcus 

Ja. Gut, das war’s dann wohl für heute. Ich hoffe, alle hatten Spaß haben, was mitgenommen und bis zum nächsten Mal. Ciao, Andreas.  

00:30:23 Andreas 

Ciao, Marcus. 


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